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Auf der Veranstaltung “Evonik meets science“ Anfang September in Berlin wurde deutlich, wie starke Partnerschaften zwischen Industrie und Universitäten Innovationen vorantreiben: Forschungsprojekte zu den Themen Kosmetikwirkstoffe, parenterale Arbeimittelformulierungen, Probiotika für Nutztiere und Mikroemulsionen zeigten Erfolge und Potentiale der Kooperationen zwischen Evonik und universitären Partnern auf. Professor Arne Skerra von der TU München wurde mit der Bergius Lecture ausgezeichnet.

Ideen, Erkenntnisse und Forscherinnen aus der Welt der Industrie und der Welt der Academia zusammenzubringen ist das erklärte Ziel von „Evonik meets science“. Wie fruchtbar solche Begegnungen in den letzten Jahren waren und welche Potentiale sich für Kooperationen in Zukunft ergeben, wurde in der Ehrung von Professor Arne Skerra von der Technischen Universität München mit der „Bergius Lecture“ sowie einer Reihe von Tandem-Vorträgen deutlich.
Experten aus Universität und Industrie das Podium teilten sich das Podium bei der Vorstellung der neuesten Erkenntnisse auf den unterschiedlichen Innovationswachstumsfeldern von Evonik: Von der Erforschung der Wirkung von Umweltfaktoren auf die menschliche Haut über Arbeiten zu neuen, effektiven Darreichungsformen von Arzneiwirkstoffen, bis hin zu Studien über die Rolle des Mikrobioms in der Aufzucht von Nutztieren wurde die neueste Forschung immer von zwei Seiten beleuchtet – der universitären und der unternehmerischen. 
Im Austausch offenbarten sich auch immer wieder unterschiedliche Perspektiven auf die wissenschaftliche Arbeit und ihre Ziele: Während im akademischen Bereich Ideen so lange wie nötig zur Exzellenz „reifen“ dürfen und sollen, gilt in der Wirtschaft die Maxime möglichst schneller Marktreife. „Wir müssen schneller von der Idee zur Innovation kommen“, so Ulrich Küsthardt, Chief Innovation Officer bei Evonik.

Darüber, dass diese Innovationskulturen im weltweiten Wettlauf nicht im Gegensatz zueinander stehen müssen, sondern einander nachhaltig ergänzen können, wurde nicht nur in Gesprächen auf dem Podium deutlich. Für eine erfolgreiche Innovationsstrategie sind jedoch neben Universitäten noch weitere Partner nötig: Ohne Startups, da waren sich die Experten der Evonik Corporate Innovation einig, geht es heute nicht mehr.
Die Technische Universität München, die nicht nur über eine weltweit renommierte Fakultät für Chemie verfügt, sondern als Entrepreneurial University auch mit Spitzenforschung zu Innovationsmanagement und Entrepreneurship sowie einem exzellenten Ökosystem für Start-ups punktet, bietet viele Anknüpfungspunkte für eine ebenso breitgefächerte wie tiefgehende Zusammenarbeit. Beste Voraussetzungen also für die Umsetzung der neuen Impulse durch das „Center for Technology and Knowledge Transfer“ bei TUM International.


Ulrich Küsthardt, Chief Innovation Officer bei Evonik (Foto: Evonik)