Gut ausgebildete junge Menschen sind das wertvollste Gut eines jeden Landes. Das ist das Motto der usbekischen Regierung, die sich die Eröffnung einer neuen Bildungsstätte, der „New Uzbekistan University“ auf die Fahne geschrieben hat. Die neue Universität, die in der Hauptstadt Tashkent entstehen wird, orientiert sich dabei in allen Bereichen an den exzellenten Standards und dem anwendungsbezogenen Fokus der Technischen Universität München (TUM).

Die TUM International steht der New Uzbekistan University dabei unter anderem zu den Themen Konzeption von Managementstrategien, Curricula Entwicklung und Qualitätsmanagement zur Seite. Aber auch das Thema Innovationsökosystem und die Vernetzung wichtiger (Industrie-) Akteure der Region mit der Universität spielen eine wichtige Rolle. Die neue Universität hat zudem das Ziel, den Studierenden eine moderne und innovative Lernumgebung zu bieten. So sind neben attraktiven Wohnmöglichkeiten für Studierende und Personal auch Einrichtungen für studentische Tätigkeiten wie eine moderne Bibliothek, Co-Working Räumlichkeiten und die Anwendung von interaktiven Lehr- und Lernmethoden geplant. All das soll eine fortschrittliche, technologieorientierte Bildungskultur an der New Uzbekistan University und im ganzen Land fördern.

Die ersten Schulabgänger werden bereits diesen Herbst mit einem grundlegenden „Foundation Year“ starten – es wird mit bis zu 300 Interessenten gerechnet. Das “Foundation Year” kommt einem Orientierungsjahr gleich und dient dazu, alle Studierenden auf denselben Leistungsstand zu bringen.   Da alle Kurse an der New Uzbekistan University auf Englisch unterrichtet werden, stehen zudem auch Sprachkurse und Sprachtests auf dem Plan der Studierenden – organisiert durch eine Abteilung der Universität Cambridge (Cambridge Assessment International Education). Angepasst an die Bedürfnisse des Landes werden nach dem Orientierungsjahr die drei Bachelorstudiengänge Maschinenbau, Chemieingenieurwesen und Softwaretechnik starten. Dieses Angebot soll nach und nach vor allem in den Bereichen Natur- und Humanwissenschaften weiter ausgebaut werden.