In Kutaisi, der drittgrößten Stadt Georgiens, wächst eine junge Universität mit dem Ziel heran, ein einzigartiges Bildungs- und Forschungszentrum in Georgien zu werden. Die Kutaisi International University (KIU) orientiert sich dabei an ihrem Vorbild, der Technischen Universität München (TUM).

Die TUM International steht der KIU seit einigen Jahren im Auftrag der georgischen Regierung beratend zur Seite – unter anderem bei der Konzeption eines Business Models, bei der Entwicklung der Bildungsprogramme und auf dem Weg hin zu einer internationalen Akkreditierung. Die neue Universität soll, wie ihr Vorbild TUM, sehr unternehmerisch und anwendungsbezogen aufgebaut sein.

Dabei ist eine starke Bindung mit lokalen, nationalen und internationalen Firmen wichtig, ebenso wie Aktivitäten zur Stärkung des „Entrepreneurial Spirit“ unter den Studierenden. Hier unterstützt die TUM International den Aufbau eines nachhaltig entstehenden und damit langfristig wachsenden Innovation Ecosystem mit der KIU als Herzstück.

Der Campus bietet zudem ein modernes Wohnheim sowie ein gut ausgestattetes Lehrgebäude, um eine inspirierende Umgebung für die Studierenden zu bieten. Er wird die nächsten Monate stetig ausgebaut und erweitert. Die KIU arbeitet stetig daran, eine moderne und breit gefächerte Ausbildung im Einklang mit westlichen Standards führender Institutionen zu bieten.

Trotz bestehender Herausforderungen wurde das erste akademische Jahr nun erfolgreich abgeschlossen. Die drei angebotenen Bachelorstudiengänge Informatik, Mathematik und Management soll zum Wintersemester 2021/22 um ein Promotionsprogramm erweitert werden, weitere Studiengänge im Bereich Natur- und Humanwissenschaften sollen in Jahr 3 und 4 folgen. Zum Leitkonzept der KIU gehört ebenso die Internationalisierung und die Verknüpfung lokaler und internationaler Talente. Sämtliche Studienprogramme werden daher auf Englisch angeboten.


Anlässlich der offiziellen Eröffnungsfeier der KIU am 21. Oktober 2020 hier eine Video-Botschaft des Ehrenpräsidenten Prof. Wolfgang A. Herrmann